Maria:

"Jesus will bekannt machen, dass er in diesem Winkel der Erde seine Wohnung errichtet hat." (23.10.1996)

"Immer wenn eine Seele hier (in den Garten "Himmelsgrün") eintritt, wird sie durch die Macht meines Versprechens gerettet." (23.3.1997)

"Meine Tochter, ich möchte euch dazu auffordern, hierher zu kommen, in den heiligen Garten Gethsemani (Garten "Himmelsgrün"), damit ihr, wenn ihr in die Wüste und die Stille der Olivenhaine gelangt, die in euch liegende Wüste zum Blühen bringt! Ich sage es dir noch einmal, dass man hier die Quelle der Gnade finden wird!"  (23.8.1998)

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Rest der Botschaften folgt

 

17.11.1997

Debora: Während der Nacht dringt ein Licht von strahlender Helligkeit in das Zimmer und in die tiefsten Fasern meines Herzens ein, das wegen physischer und seelischer Leiden keinen Frieden finden konnte. Plötzlich kommt mein Herr, ohne dass ich damit gerechnet hatte, so als ginge er über einen Weg aus Licht. Er hält seine rechte Hand erhoben und bleibt kurz vor mir stehen. Er segnet mich, indem er langsam das Kreuzzeichen macht.

Jesus: Meine Tochter, hab’ Vertrauen zu Mir! Ich zeige dir, wie du deine Enttäuschungen und deine Ängste in das liebenswerteste aller Herzen, in das Herz Meiner und eurer heiligsten Mutter legen kannst. Die Einheit Unserer beiden heiligsten Herzen stellt euer Heil dar! Wir wachen grenzenlos und ohne Ende über euch.

Heute setze Ich mit dir den Fuß über die Schwelle aller Städte, um den geistigen Kopfglauben zu vernichten und das wahre Denken aufzurichten, das dem eines kleinen Kindes ganz ähnlich ist. Aber wie viel Auflehnung erhebt sich noch wie ein brüllender Löwe vor Meiner heiligsten Gegenwart! Mein Heiliger Weg wird durch Nachahmungen ersetzt, die keine Frucht und keine Wahrheit bringen. Trotzdem lasse Ich dir, meiner unnützen Braut und Dienerin, in reichem Maß eine einzigartige Lehre zuteil werden.

Wagst du es, Meinen Willen zu ergründen, da Ich dich für einen so großen Auftrag auserwählt habe?

Debora: O nein, Herr!

Jesus: Du sollst dir keinerlei Verdienst zurechnen, denn allein Mein Geist konnte ein solches Ereignis in deinem Land ersinnen. Ich rufe die Welt zu Reue auf. Weh denen, die Mich hartnäckig ablehnen! Sei gehorsam. Du bist wertvoll für Mich! Die Liebe ist bei dir.

 

 

23.11.1997

 

Debora: Am Ende eines Lieder- und Gebetsnachmittags nimmt Unsere Liebe Frau unsere Einladung an. Sie spricht mit überzeugender Stimme:

Maria: Gelobt sei Jesus Christus, mein geliebter Sohn!

Meine Kinder, freut euch mit mir in dieser wunderbaren Stunde der göttlichen Gnade, die ihr durch meine Gegenwart unter euch erlangt.

Liebe Kinder, mein glühendes Herz hat das Herz meines Sohnes mehrmals gebeten, euch Gnade über Gnade zu gewähren. Mein geliebter Jesus ist zwar als König der Welt verkündet worden, aber von zu wenigen Seelen. Das ist der Grund für einen unermesslichen Schmerz und zögert die Stunde Seiner Wiederkunft hinaus. Als Mittlerin zwischen den Menschen und Gott und unter euch, fordere ich euch heute betrübt auf, euch ganz Jesus hinzugeben, der auf die Sühne der Beleidigungen wartet, die ihm zugefügt werden.

Meine Kinder, es braucht viel Gebet und Opfer. Es wartet so viel Leiden auf den Menschen, wenn er in seinem eigenen Leben nicht wieder zum Herrn findet…

Debora:  O Unsere Liebe Frau…

Maria: …aber jetzt lege ich euch mit schmerzendem Herzen nahe, zum Gebet zurückzukehren und die Liebe Gottes in den anderen wiederzuentdecken.

Debora: Unsere Liebe Frau, was willst du noch von uns?

Maria: Dass ihr mich ehrt und mir eine Novene der Hingabe und der Hoffnung aufopfert. Das wünsche ich von ganzem Herzen.

So werdet ihr meinen geliebten Sohn erfreuen, der sehnlichst wünscht, dass ich würdig geliebt werde.

Debora: Ja, Unsere Liebe Frau, ich verspreche es dir: wir werden beten.

Maria: Heute werde ich besondere Gnaden gewähren… Bis bald. Auf Wiedersehen.

23.12.1997

Debora: Die Himmlische Mutter ist mit ihrem Bräutigam, dem Heiligen Josef, und mit der Heiligen Theresia vom Kinde Jesu erschienen. Der kleine Jesus lag auf dem Arm Mariens, der angewinkelt war, um ihn zu stützen. Sie schaute auf die Menschen, die mich umgaben, und lächelte dabei mehrmals; dann kündigte sie an:

Jesus, der Retter der Welt, kommt!

Debora: Unsere Liebe Frau, ich will ihn anbeten: erlaube es mir!

Maria: Meine Kinder, in diesen schrecklichen Stunden kommt das Licht Christi, des Herrn, in die Welt. Es kommt, um die Finsternis zu vertreiben, die die Bosheit und die Unaufrichtigkeit haben aufkommen lassen. Heute sagt er euch und der ganzen Menschheit: sorgt dafür, dass die freudige Erwartung in alle Herzen einzieht, und dass sie sich dabei allen seinen Schichten einprägt.

Meine Kinder, aus dem weit entfernten, einfachen und armen Haus von Nazareth steigt für jeden von euch ein heilbringendes Gebet auf.

Bringt den Duft der Tugend und der Hoffnung hervor!

Ich bin die Höchste Mutter der heiligsten Nahrung, und ich bitte euch, glühende Anbeter meines Sohnes zu sein.

Meine Kinder, ihr sollt lernen, den Willen Gottes anzunehmen. So viele Menschen wollen etwas empfangen, aber geben im Austausch dafür nichts hin. Das junge Mädchen hier bei mir (die Hl. Theresia vom Kinde Jesu) segnet die anwesenden Personen, und ich möchte sie euch als die Heilige des demütigen Gebetes empfehlen.

Meine Kinder, Weihnachten ist ganz nahe, und da sollt ihr euer Opfer mit einem aufrichtigen Herzen hierherbringen. Ich sage euch: „Seid wahrhaftig! Seid wahrhaftig!“ Ich werde wiederkommen, aber nicht mehr so häufig. Deshalb bitte ich euch, fest entschlossen zu begreifen, dass die Zeit kommt, in der der „Weinstock“ reif ist.

Meine Kinder, ich will euch vertrauen. Ihr sollt Früchte bringen, die der glorreichen, erlösenden Menschwerdung meines Sohnes würdig sind.

Auf, meine Tochter, ich nehme deine Bitten an! Ich segne die Gegenstände als Zeichen der kindlichen Liebe zum Vater. Jetzt segne ich euch und bitte euch nochmals um das Gebet. Alles andere ist offenbart worden. Erwägt die Taten und die Werke, dann wird alles klarer werden.

Für alle wird eine bessere Zeit kommen, aber es wird eine Läuterung der Herzen geben… Ihr sollt vertrauensvoll hoffen und euch im Gehorsam den Worten hingeben, die ich euch bringe. Ich segne euch nochmals in meinem einzigen Sohn.

Bis bald. Auf Wiedersehen!

 

25.12.1997 (Geburt des Herrn)

Debora: Beim ersten Morgengrauen…

Jesus: Wach auf! Ich bin es, der menschgewordene Gott, das belehrende Wort.

Ich werde mit dir über Maria, die Gnadenvolle, und über Joseph, meinen erwählten (jungfräulichen) irdischen Vater sprechen.

Debora: Herr, ich laufe, um mein Heft zu holen. Warte auf mich!

Jesus: ich werde dich über sie belehren, damit jeder lebende Mensch die ganze Wahrheit kennen kann, die nicht vollständig ist, solange man nicht das Geheimnis aufgenommen hat, das die „Heiligste“ umgeben hat.

Ich habe dir gesagt, dass Maria Mein Zweites glühendes Herz ist, in das Ich Meine Wonne fließen lasse, und in dem ich die Wiedergutmachung und die Zärtlichkeit schöpfe, die mir die Menschen mit so viel Undank verweigern. Heute werde Ich dir sagen, dass sie, der Schoß, der die Gnade fasste, von der er erfüllt wurde, als Schoß des Vaters bezeichnet und angerufen werden kann, da sie der Welt den Sohn Gottes geschenkt hat, der eines Wesens mit dem Vater ist.

Ich sage euch: sie kann wirklich als der mütterliche Schoß Gottes angesehen werden, da sie durch die Liebe des Vaters erschaffen wurde, und da sie von der Gnade in der Gnade erdacht worden war.

Eva, das menschliche Geschöpf, das von der göttlichen Liebe begünstigt worden war, wurde zum Ursprung einer großen Sünde.

Maria ist das menschliche Geschöpf, das vergöttlicht wurde, da sie zum Ursprung des Heils und der Wiedergutmachung des alten Ungehorsams wurde.

Meine Tochter, das kannst du den Vertretern der verschiedenen religiösen Prägungen sagen, denen du begegnen wirst: die Dreifaltigkeit ist vollkommen in ihren Drei Personen, aber Jene, die Gott hervorgebracht hat, wird mit einer Liebe geliebt, die der Liebe gleicht, mit der der Vater sich selbst und seinen geliebten Sohn liebt.

Der heilige Vater hat sie so erdacht, wie sie ist: als „reinste Reinheit“, und dann hat Er sie an Sich gezogen und sie in der Herrlichkeit des Reiches unsterblich gemacht, damit sie über dieses Reich herrscht. Wie die Erde das wieder in sich aufnimmt, was sie zum Blühen gebracht hat, so hat Mein Vater das herrliche Werk Seines vollkommensten Herzens wieder zu sich erhoben und erschafft es immer neu, damit eine solche Vollkommenheit ohne Ende erneuert wird.

Und was ist zu meinem irdischen Vater Joseph zu sagen, dem Mann, der meinem Heiligsten Herzen am teuersten ist? Er war mein Pflegevater und der Vertreter der Menschheit, der dem Menschen seine königliche Würde wiedergab, indem er mich erzog, und indem er Mich auf dem mit Fallen gespickten und ermüdenden Lebensweg in einer ständigen Umarmung an sich drückte.

Ich war der Sohn des Höchsten, aber menschlich gesprochen war ich der seine, und Ich liebte ihn so sehr, dass Ich in seiner letzten Stunde weinte, auch weil Ich Mir seiner Bedeutung an der Seite Meiner heiligen Mutter bewusst war, die sich auf eine umso größere und umso schmerzlichere Witwenschaft vorbereiten musste.

Er war der Gerechte unter den Gerechten, er war fleißig, geduldig, liebevoll, aufmerksam in seinem Schweigen, und er hatte einen weisen und fürsorglichen Geist. Er war erwählt worden, um am Werk der Heiligen Erneuerung teilzunehmen, die von den Propheten aller Zeiten vorhergesagt wurden. Niemand war würdiger als er, um der Frucht Gottes an der Seite Mariens, Meiner Mutter, beizustehen. Sie war voll der Gnade, und Joseph war voll der Kraft des Heiligen Geistes, durch den er sich gehorsam, ohne Widerspruch oder Widerstand führen ließ, und der ihn zu einer großen Heiligkeit brachte.

So gebe Ich ihn euch, den Eltern von heute, zum Vorbild, wenn ihr an die Heiligkeit der Ehe und die Unauflösbarkeit dieses Sakramentes glaubt!

Jetzt habe Ich euch meine heiligen Eltern vorgestellt.

Tretet nun in die Innigkeit Unseres Hauses ein und meditiert.

Auch das eure kann ein glückliches und lichterfülltes Haus werden, wie ein Komet am Himmel.