Maria:

"Jesus will bekannt machen, dass er in diesem Winkel der Erde seine Wohnung errichtet hat." (23.10.1996)

"Immer wenn eine Seele hier (in den Garten "Himmelsgrün") eintritt, wird sie durch die Macht meines Versprechens gerettet." (23.3.1997)

"Meine Tochter, ich möchte euch dazu auffordern, hierher zu kommen, in den heiligen Garten Gethsemani (Garten "Himmelsgrün"), damit ihr, wenn ihr in die Wüste und die Stille der Olivenhaine gelangt, die in euch liegende Wüste zum Blühen bringt! Ich sage es dir noch einmal, dass man hier die Quelle der Gnade finden wird!"  (23.8.1998)

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23.01.1995

 

Maria: Ehre sei meinem göttlichen Sohn Jesus Christus!

Meine Kinder, ich danke euch, dass ihr mit meinem geliebten Gebet, dem heiligen Rosenkranz, auf mich gewartet habt.

Meine Tochter, meine Hand hat dich hierher geführt, und ich will, dass man aus dieser Wohnung, in die ich mit allen meinen Engeln komme, ein Heim des Gebetes macht, das meinem Unbefleckten Herzen geweiht ist.

Heute schaue ich, die Mutter des geweihten Ölbaums, mit Liebe auf euch und schenke euch den Frieden meines Sohnes. Ich lasse eine Flut von Blumen auf euch herabkommen, damit ihr mit himmlischem Duft erfüllt seid und euch an der Liebe meines Sohnes berauschen könnt.

Meine Lieben, ich lese in euren Herzen, und ich heile eure Wunden. Ich werde euch in dem Maß unzählige Gnaden gewähren, in dem meine Andacht sich verbreitet.

Mein Sohn Jesus hat aus euch seine Lieblingskinder gemacht, da Er mich zu euch gesandt hat, und ich habe euch die Liebe offenbart, indem ich euch meine Tränen zeigte. Ich will euch versammeln, die ihr von verschiedenen Orten kommt, aber durch mein Herz vereint seid, damit ihr auf die Läuterung vorbereitet seid.

Meine Kinder, kommt nahe zu mir, denn die Dämonen sind mit ihrer ganzen Macht auf die Erde herabgekommen und rüsten sich für ihre letzten, unerbitterlichen Angriffe. Ich bereite euch vor; vereint mit mir werdet ihr als Sieger daraus hervorgehen.

Habt Mut, bildet die Heime unter meinem Namen der Mutter vom geweihten Ölbaum, der Königin des Friedens und der Mutter des göttlichen Leibes. Opfert sie mir auf; ich werde sie zu meinem Sohn führen.

Bis bald, meine Kinder, betet mit dem Herzen… Opfert mir eure Gebete auf.

Gelobt sei mein göttlicher Sohn Jesus Christus, das Ewige Lamm!

20.05.1995

Jesus: Liebe Tochter, Ich liebe dich unermesslich und bewahre dich in Meinem Herzen. Aber du sollst nicht versuchen, alles zu verstehen. Dein Gott ist ein Gott der Einfachheit, und Er offenbart sich seinem Volk gern in einer ausgewogenen Weisheit, damit es begreift und sich davon aufrütteln lässt.

Debora: Vergib mir, Herr, aber die Wissenschaft und die Vernunft tun deinem Herzen sehr oft Gewalt an wegen ihres… (Er unterbricht mich.)

Jesus: Ja, kleine Tochter. Die Wissenschaft löst durch ihre Vorherrschaft ein schreckliches Misstrauen Mir und Meinem Vater gegenüber aus. Ja, mehr verstehen wollen kann manchmal zu einem tödlichen Talismann werden!

Meine Tochter, Ich bete für das Heil meiner Mutter, während Meine Mutter weint, wenn sie sieht, wie Satan Mir durch feinsinnige Täuschungen die Seelen stiehlt und sie durch falsche Werte verdirbt. In Meinem Volk gibt es niemanden, der nicht verdorben ist! Meine Debora, enttäusche Mich nicht: arbeite für Mich. Ich erdulde alles mit dir, daran sollst du nicht zweifeln. Ich werde dich bis zu Mir erheben. Kleine Tochter, meine Braut, heute ist ein Festtag für uns!

Debora: Ja, Herr, seit drei Jahren ziehst du mir die Ohren lang!

Jesus: Du weißt, Meine Tochter, dass ich Mich nicht nur frommen Seelen nähere; Ich werde allen Mein Brot schenken. Deshalb habe Ich Zeugen in deine Nähe gebracht, die dasselbe Kreuz tragen wie du.

Seht, was Ich euch schenke: Meine Botschaft, damit ihr auf dem Weg weitergehen könnt, denn Ich allein bin der Weg. Und all das schenke Ich euch umsonst, weil Ich kein voreingenommener Gott bin!

Hab keine Angst, hab keine Angst, da nicht du handelst oder handeln wirst, sondern Meine mächtige und ausführende Hand. Ich werde das Neue Pfingsten in Meiner Kirche erwecken, und ihr werdet aus großer Entfernung auf das Böse schauen, weil der Höchste Gärtner die Wüste begießen wird. Meine Geliebte, hab keine Angst. Lass sie gewähren (hier geht es um die Priester). Bete so, wie sie es wünschen. Ich werde dir den Mund öffnen und dich ausrufen lassen: „Jetzt will ich euch in Erinnerung rufen, was ihr alle schon wisst, dass der Herr jene umkommen ließ, die nicht glauben wollten, nachdem Er Sein Volk aus Ägypten herausgeführt hatte.“

Debora: Jesus, das verstehe ich nicht.

Jesus: Das ist gut so. Du bist von mir abhängig: deshalb wirst du immer die Freiheit haben, Frucht zu bringen. Du wirst nicht von der Bosheit befruchtet, noch in einer großen Weisheit gewiegt, und doch dienst du Mir. Ich will, dass du überlebst, Meine Liebe und Mein Nichts. Ich bin mitten unter euch, um Meinen Palast wieder aufzubauen. Ich will, dass Meine heilige Mutter, die Mittlerin, getröstet wird, weil sie dabei ist, die große Strafe abzuwenden. Meine Kinder, arbeitet durch eure Werke und durch ein lebendiges Gebet zusammen. Ihr habt unzählige Strafen auf euch herabgezogen. Betrachtet Meine Liebe in der Mutter aller Menschen. Bis bald! 

19.06.1995

Jesus: …Durch die Augen Meiner Mutter werde Ich Meinen Schmerz in der Sprache des Blutes offenbaren, weil Blut Leben bedeutet. Leben schenken heißt, in der tiefsten Lebensfaser des Herzens zu leiden, weil das unschuldige Blut für den Bundesschluss mit Gott steht. Deshalb hat der Höchste allen Dingen im Himmel und auf Erden mit Meinem Blut, das aus den Tiefen Meines Inneren entsprungen ist, Frieden bringen wollen. Aus diesen reinsten Augen lasse Ich den Schmerz scheinen, doch wehe denen, die die Bedeutung eines so großen Schmerzes verdrehen…

Ich offenbare Mich mit Blut, weil Kain und Herodes nur diese Sprache verstehen, und weil Gott Seine Vorwürfe in dieser Sprache an sie richten wird. Diese Vorwürfe werden nicht bloß aus einer einfachen Warnung bestehen, wenn ihre mörderische Hand nicht aufhört!

(Debora: Aus den Augen der weißen Porzellanstatue der Madonna vom geweihten Ölbaum, die mir von dem geschenkt wurde, der sie hergestellt hat, sickert Blut.)

Bedenke, Meine Debora, wenn man die Tropfen zählen könnte, die Ich und Meine Mutter auf der ganzen Welt vergießen! Es sind Tropfen bitteren Schmerzes, der das Leben nimmt; es sind Blutstropfen.

23.06.1995, Fest des Heiligsten Herzens Jesu

Debora: Nach einer langen Anrufung zum Heiligen Geist erscheint die Dame in ihrer leuchtenden Schönheit. Sie ist ganz weiß gekleidet und trägt einen weißen, aber durchsichtigen Mantel auf ihren Schultern, der am Hals mit einer kleinen, goldenen Blume zusammengehalten wird. Sie richtet folgende, sehr milde Worte an mich:

Maria: Gelobt sei das Göttliche Herz meines Göttlichen Sohnes!

Liebste Tochter, heute komme ich vom Paradies herab, um euch das Licht zu bringen, das aus dem Heiligsten Herzen meines Göttlichen Sohnes entspringt. Ich will euch dieses Licht bringen, damit ihr in diesen Stunden tiefer Finsternis Frieden und Ruhe, Segen und Glauben findet!

Liebste Kinder, ich bitte euch, gebt euch diesem so glühenden Herzen, das von dieser Menschheit mit bestialischer Grausamkeit verschmäht wird, wie einem sicheren Zufluchtsort hin. Heute habe ich auf jeden von euch geschaut und alle eure Bitten in mein Herz genommen und sie mit der Liebe gesegnet, die vom Vater herabkommt. Sie sind zum Teil erhört worden.

Ich bin sehr besorgt wegen der Gleichgültigkeit vieler gegenüber den Zeichen, die der heilige und gerechte Vater euch als letzten Aufruf schickt! Zu diesem Zweck bitte ich jene, die sich schon auf dem rechten Weg befinden, sich als Familien oder einzeln Unseren beiden Herzen zu weihen, die kurz vor ihrem Sieg stehen. Es hat Gott gefallen, euch mithilfe zahlreicher Öltropfen zu trösten, um euch daran zu erinnern, dass Er nie aufgibt und Seinem Versprechen treu bleibt.

Jetzt will ich meinen Kindern danken, die hierher gekommen sind, um noch einmal die Stimme zu vernehmen, die der Höchste Hirt vom Osten bis zum Westen erschallen lässt. Ich segne ihren Einsatz, aber ich sage nochmals: ihr müsst mit mir den Weg der Sakramente einschlagen, sonst wird Satan siegen, denn er ist stärker als ihr.

Meine Tochter, ich bin dir nahe in deinem schmerzhaften Todeskampf in der Wüste, in der du dich befindest. Bezeichne dich jetzt mit dem Kruzifix meines Rosenkranzes an den Stellen, die ich dir vorgegeben habe (das heißt: der Stirn, dem Mund, dem Herzen und den Handinnenflächen).

Meine Tochter, es ist nicht mehr viel Zeit, um diese letzten Aufrufe zu begreifen, und ich lasse euch gerade vom Ewigen die nötige Zeit gewähren. Helft mir, helft mir mit eurem guten Willen; ohne ihn tut sich nicht viel. Ich komme als Mutter des geweihten Ölbaums, um euch den nötigen Frieden zu senden, damit ihr den ständigen Kämpfen trotzen könnt, die der alte Verfolger euch Tag für Tag liefert. Ich bin eure Mutter, hört auf mich, die Zeit ist kurz.

Liebe Tochter, mein Sohn Jesus will, dass du die Verse 18-19 des Judas-Briefes betrachtest, und dass du diese Worte der Wahrheit an alle jene richtest, die dich ständig umbringen. (Judas 18-19: „Sie haben euch gesagt: Am Ende der Zeit wird es Spötter geben, die sich von ihren gottlosen Begierden leiten lassen. Sie werden die Einheit zerstören, denn es sind irdisch gesinnte Menschen, die den Geist nicht besitzen.“)

Ich danke euch, dass ihr meinem mütterlichen Ruf gefolgt seid. Unsere Begegnung geht weiter. Verteidigt mein Werk der Liebe, da meine Botschaft noch nicht beendet ist. Verteidigt es gegen Satan. Der Segen, den ich euch gebe, geht vom Herzen meines Sohnes aus! Ich nehme euch alle in mein Unbeflecktes Herz hinein. Bis bald, passt mir ja auf! Gelobt sei mein Göttlicher Sohn Jesus!

23.07.1995

Maria: Gelobt sei Jesus Christus, das Lamm Gottes.

Debora: Er sei immer gelobt!

Maria: Liebe Kinder, ich bin die Mutter Jesu, und ich nehme an eurer Freude im Lobpreis des Ewigen teil. Ich bin glücklich, euch in einem reinen Herzensgebet zu sehen. Wir haben auch in diesem Land unsere Schmerzen offenbart (die Statuen und Bildnisse, die geweint haben), damit ihr euch der Bitterkeit der Dornenkrone bewusst werdet, die uns umgibt und durchbohrt! Es ist ein Zeichen der Liebe und der Hoffnung, und ich will, dass ihr es nicht verschweigt, sondern meinen zahlreichen Kindern mit einer großen Sanftheit offenbart, die in der Finsternis leben.

Meine Kinder, Satan hat eine große Zahl von Herzen eingenommen, aber ich werde sie als euer Heil in aller Sicherheit zum Hafen bringen; dafür müsst ihr mir helfen und mit mir zusammenarbeiten, damit diese Hoffnung auf Befreiung so nah wie möglich kommt. Betrachtet die Tränen meines Sohnes und die meinen, und zwar in ihrem wahren Leidenszusammenhang! Die ganze Welt erleidet einen schrecklichen Todeskampf, aber ich sage dir, meine Tochter, dass der Sieg meines Unbefleckten Herzens bald da ist. Er wird sich zum Jubiläum des Jahres 2000 ereignen, das von dem Stellvertreter meines Sohnes, meinem geliebten Sohn, angekündigt wurde.

Meine kleine Tochter, sage ihnen, dass sie keine Angst haben sollen. Ich bin ständig bei euch. Es war eine unermessliche Freude, geweihte Seelen bei euch zu sehen, die endlich meinem Ruf gefolgt und meine Lieblingsseelen sind. Ich segne sie mit einem ganz besonderen Segen, und ich erfülle sie mit meiner mütterlichen Liebe. Habt keine Angst, auch wenn diese Zeiten mit großen Schmerzen und großen Wirren verbunden sind. Gemeinsam werden wir siegen. Betet, meine Kinder, betet.

Gebt eure vergeblichen Reden auf, und lasst meine Tränen nicht auf meinen Bildnissen verschimmeln: sie sind ein Zeugnis, dass Gott lebendig und mitten unter euch ist. Als Mutter der Hoffnung fordere ich euch zu einer ernsthaften Bekehrung auf; macht euch zu Initiatoren meiner Botschaften und opfert Jesus eure Buße auf.

Der Kelch des Herrn ist randvoll, aber es ist noch Zeit für jene, die wirklich gerettet werden wollen. Meine Tochter, mach dir keine Sorgen wegen der Ablehnung, die du ständig erfahren musst. Du bist für mich ein kleiner Johannes, der mit vielen anderen dem Willen Gottes zugestimmt hat. Ich segne euch, aber denkt daran, meinen Segen und meinen Kuss allen, besonders den Gebrechlichen, zu bringen. Bis bald!

Lob sei dem Namen meines geliebten Sohnes Jesus!

17.08.1995

Jesus: Meine Tochter, weine über Mein Herz. Ruhe dich in ihm aus, es ist deine Wohnung und dein Zufluchtsort.

Debora: Mein Herr, ich empfinde einen solchen Schmerz in meinem Herzen, wenn ich diese Einschränkung, dieses dumme Schweigen anschaue, das für mich ja auch der Weg des geringsten Widerstandes wäre, aber…

Jesus: Weine nicht mehr, höre Mir jetzt zu. Beruhige dich wieder und freue dich: ja, freue dich, denn deine Augen sehen den lebendigen und wahren Gott-Menschen. (Debora: Hier erscheint er strahlender denn je mit Fleisch und Blut.) Meine Tochter, wenn du Kummer hast, heißt das, dass du den Schmerz Unserer heiligsten Herzen teilst, die verraten und gedemütigt, gekreuzigt und gelästert werden!

Leihe dein Ohr Meinen Worten der Wahrheit, wie du es am Anfang getan hast. Lass dich nicht von der Traurigkeit niederdrücken, auch wenn ihr Mich aus Feigheit verratet und dadurch tief verletzt, wenn ihr Meine Wahrheit aus Angst verbergt! Meine Tochter, du warst für diese Zeit gewollt, um das Werkzeug Meines Lichts in dieser finsteren Menge zu sein, die aus elenden Seelen besteht! Diese Zeit ist noch verräterischer als die heidnischen Zeiten des Götzendienstes es waren!

Als das Heiligste Herz rufe Ich seit Jahrhunderten die Seelen auf und verteile unermessliche Gaben, aber noch nie sind sie so abgelehnt worden wie heute. Die Frucht eures ganz theoretischen Glaubens sind Zweifel, Ängste und Unglaube. Noch nie haben sich die Seelen, die ich neben Meine Geliebten gestellt habe – damit ihnen durch ihr Leben in der Nähe Meiner Geliebten Meine große Liebe genauso zugute kommt – so elend verhalten, indem sie zweifeln, verurteilen und Meine Lämmer durch ihre hinterhältigen Worte einschüchtern und sie dabei die allgemeine Schande und Verachtung fühlen lassen. Verfluchte und lügenhafte Zeit, die einen stummen und blinden Gott vorzieht!

O Meine Botin, wie können sie glauben, dass der Schöpfer aller Dinge genauso tot ist wie ihre „Werte“? Ich bin ganz lebendig: Mein Wort ist lebendig, und in Kürze wird Meine Kirche wieder aufleben! Die Zeit ist vergangen, die Jahreszeiten sind aufeinander gefolgt, aber die Klage des Ewigen ist noch nicht gehört worden. Die Machthaber Meiner Kirche verleugnen und kreuzigen (Mich) weiterhin!

Auch du wirst verleugnet werden, wie Ich von den Pharisäern und den Gelehrten ihres ungerechten Gesetzes verleugnet wurde…

Die Weisen, die diese Zeilen lesen werden, sollen nicht die Stirn in Falten ziehen, denn sie wissen, dass dies keine lügenhaften Worte sind! Wer glaubt, nicht gesehen zu werden, aber indessen für seinen eigenen Willen und seinen vergeblichen Ruhm arbeitet, soll jetzt nicht verletzt und empört reagieren! Wie Ich damals die Schriftgelehrten und die Pharisäer warnte, so will Ich heute mit Meiner ganzen göttlichen Macht die Verfolger Meiner Tochter und noch andere warnen, dass diese Kleinen trotz ihrer Unzulänglichkeit, aber dank ihrer Treue und ihrem fest verankerten Glauben dabei sind, alles zu überwinden.

Mit diesen Kleinen stelle Ich gerade Mein Haus wieder her. Ich bin dabei, es mit dem Opfer ihrer Geduld zu schmücken. Mit ihrem Lächeln mitten in körperlichen und seelischen Prüfungen kann Ich Mein Haus heilig machen und mit Liebe erfüllen. Ich versichere euch, dass keiner von diesen Befürwortern des Krieges gerettet wird, die ungerecht gehandelt haben und diese Kleinen geopfert haben. Meine Kirche muss sich ändern, sie muss eine wirkliche Wiedergeburt ins Werk setzen, sie muss sich öffnen und ihre Gaben benützen, zum Beispiel die Klugheit in dem Sinn, wie Ich, Christus, sie geboten habe.

Tochter Meiner Seele, ich bitte dich dennoch, für all jene zu beten, die diesen Kampf gegen dich führen, dich ablehnen und für einen wahren Fluch halten. Deine Nahrung wird ein Brot der Tränen sein, aber du wirst den besten Platz in Meinem Reich gewinnen. Vergib und lass die Nägel der Ablehnung dein Fleisch durchbohren, das für immer gesegnet sein wird. Ich bin der Vater der Vergebung, aber von Meinem Kreuz herab stoße auch Ich heute einen Schmerzensschrei aus, der sich durch ein Blutzeichen zum Ausdruck bringt. All jene, die es nicht annehmen, werden verdammt sein wie die Nachkommen Kains; und genauso werden jene, die die Werke des Heiligen Geistes verhöhnen, dafür, wie die Israeliten, die Sklaverei ernten bis zum Ende der Zeiten. Mein Vater wird mit allen streng sein, die sich nicht ändern, nachdem sie Meine Anweisungen vernommen haben. Er wird ihnen dieselbe Verurteilung auferlegen wie den Einwohnern des alten Sodom.

Hört, meine Kinder, ob ihr nun gottgeweiht seid, oder nicht, ihr meine Diener: der Kelch ist bereits voll. Seid nicht auch noch die Galle. Schmückt eure Herzen mit neuen Gewändern! Führt keine oberflächlichen Reden und widerlegt nicht durch ein allzu rationalistisches Verhalten die Tatsache, dass ihr Mein seid… (Debora: Hier hält Jesus inne und fährt dann fort): Es steht geschrieben: „Wenn ihr nicht redet, werden die Steine reden.“

Heute wiederhole Ich, Jesus, der Herr, für Meine Kleinen folgendes: jedes Mal, jawohl, Ich sage „jedes Mal“, wenn der Mechanismus der Verfolgung ausgelöst wird, werde Ich das verwirklichen, was ich euch gerade gesagt habe, und es wird für diese Verfolger das Zeichen ihrer Auflehnung sein!

Meine Tochter, sei nicht betrübt und niedergeschlagen, denn diese Worte richten sich nicht an alle meine Diener. Du sollst sie jedoch allen mitteilen.

Debora: Mein Gott, ich bin traurig, und wie sollte es auch anders sein, da ich weiß, dass all diese Dinge wahr sind: ich begegne ihnen täglich.

Jesus: Meine Tochter, warum fordern sie Mich heraus? Warum? Habe Ich ihnen nicht gesagt: „Was ihr auf Erden binden werdet, wird auch im Himmel gebunden sein, und was ihr auf Erden lösen werdet, wird auch im Himmel gelöst sein“? Ich habe ihnen diese Macht gewährt, und schau, mit welcher Untreue sie es Mir heimzahlen! Warum wollt ihr Mir den Mund verbieten? Habe Ich nicht die Macht, den Himmel beben zu lassen und die Tiefen des Meeres zu erschüttern? Meine Schöpfung, Ich warne dich gerade davor, indem Ich dir die Gefahr offenbare, und du bist dankbar dafür: hab keine Angst! Vor wem habt ihr denn Angst? Seid nicht töricht: geht voran und hört auf all das, was Ich euch durch Meine heiligste Mutter schicke, die geehrt und geachtet werden soll, wie Ich sie achte und ehre! Ihr lebt gerade das Ende der Zeiten!

23.08.1995, in Andria empfangen

Maria: Gelobt sei der göttliche Leib meines Jesus, der in der Eucharistie gegenwärtig ist!

Liebe Tochter, ich bin die Mutter des geweihten Ölbaums, die Königin des Friedens. Ich komme von Neuem als Vermittlerin des Friedens hierher, mitten unter meine Kinder. Sie brauchen die Gnaden Gottes des Herrn, um ihre Kräfte zu stärken in diesen Stunden der Finsternis, die auf der ganzen Menschheit lastet.

Ich bin eure Königin und ich bin gern bei euch, da ihr meine lebendige Liebeskrone seid. Meine Tochter, mein Herz wird vom Schmerz zerrissen wegen dieser Nachkommen, die sich um jeden Preis mit Kain und dem schrecklichen Herodes gleichsetzen wollten. Ich kann diese Erde nicht mehr anschauen und sie nicht mehr als vollkommene Schöpfung genießen.

Ihr liebt den Krieg und sät überall Zwietracht. Wie könnte ich den Frieden verwirklichen und ihn besonders in den am schlimmsten gemarterten und niedergedrückten Völkern wiederherstellen, wenn euer Wille verdorben und dem Willen des Vaters feindlich gesinnt ist? Dennoch bringe ich euch heute durch diese kleine Zahl von Kindern die Andacht, die die Herzen erneuern und einen neuen Wind bringt, der meine Gärten erneuern wird.

Debora: Heilige Mutter, was sind das für Gärten?

Maria: Meine Tochter, diese Gärten seid ihr! Oh, mein Herz ist zutiefst betrübt, und die Liebe meines Sohnes wird gekreuzigt! Die Kirche soll wissen, dass sie gerade die Zeit Seiner Passion und Seiner Kreuzigung durchlebt, und dass sie sich dafür einsetzen muss, möglichst viele Seelen zu retten. Die Skandale müssen ein Ende finden, die Unreinheit muss besiegt werden, sonst werdet ihr in Zukunft noch schlimmere Tage erleben. Mein Unbeflecktes Herz ist dabei, sein ganzes Leiden zum Ausdruck zu bringen. Was euch anbetrifft, meine Kinder, so sollt ihr euch für die neue Evangelisation einsetzen, die dazu beitragen wird, dass dieses Neue Pfingsten mit Macht über euch allen ausgegossen wird. Ihr sollt die Soldaten der himmlischen Miliz werden, die vom Erzengel Michael, meinem General, angeführt wird! Seid Lichtstrahler in der Finsternis, die immer schneller um sich greift.

Meine Tochter, es ist nicht mehr viel Zeit, deshalb warne ich euch, weil ich als eure Mutter wegen meiner Kinder in bitteres Leiden getaucht bin.

Ich segne euch: der Himmel wird sich öffnen und ich werde euch von neuem eine heilige Läuterung schenken. Bringe allen meinen Kuss. Ich begleite jene im Gebet, die an diesem Ort zu mir gekommen sind. Ich werde in Kürze wiederkehren. Bis bald, denn meine Botschaft ist noch nicht zu Ende.

27.11.1995 (Fest der Wundertätigen Medaille)

Jesus: Heute ist die Eucharistie Gegenstand Meiner Katechese! Ich segne dich, Meine geliebte Seele, du innig vertraute Dienerin Meiner heiligsten Gegenwart bei den Mystikern und den weißen Schleiern. Tochter Meines Volkes, schau dir genau an, was Meine Liebe dir offenbaren will. (Debora: Hier sah ich einen Priester, der mit seinen erhobenen Händen die Eucharistie dem Blick aller Gläubigen darbot.)

Jesus: Sieh den feierlichsten Akt der ganzen Heiligen Messe, das größte Opfer der Versöhnung! Wer von euch könnte erklären, welch unermessliches Wunder das ist? Die Eucharistie ist die Sonne, das heilige Herz, die Gnade. Sie ist Mein Zeugnis. Die Eucharistie gibt der Treue zu Meinen Worten Gestalt: „Ich bin bei euch alle Tage.“ Ich lebe in dieser Wohnung, die ganz aus Sanftmut und Liebe besteht und voll göttlicher Barmherzigkeit ist.

Es gibt kein Wunder auf Erden, das die Eucharistie übertreffen könnte! In ihrer Unscheinbarkeit steckt Meine ganze Größe! Meine Priester, durch die sich Mein Geist über euch ausgießt, stellen vereint mit dem heiligsten Kelch Jenen dar, der „Alles“ ist. So nehmt ihr an Meiner Passion teil und werdet in jedem Moment „kleine Töchter-Hostien“.

O Meine Priester, die gefallenen Engel würden gern diesen wunderbaren Akt der Liebe und des Heils zerstören, weil sie sich seiner Größe bewusst sind. Ob Meine Priester das begreifen? Ja, manche begreifen es, aber sie sind nicht sehr zahlreich! Die Eucharistie ist das innere Feuer, in dem Mein ganzes Wesen ewig lebt, und in dem ohne Ende Mein heiligender Geist brennt.

Die Eucharistie bewirkt, dass Meine Kirche über die Jahrhunderte hinweg unfehlbar und siegreich ist. Sie begleitet die Barmherzigkeit und die Macht dieser unermesslichen Sonne, die Ich über den Sünden der Welt aufgehen lasse, und die die Reue bringt! Warum sind die Menschen nicht mehr bewegt angesichts einer so offenkundigen Herrlichkeit und beim Gedanken an ein solches Leiden, das ohne Unterlass vergegenwärtigt wird?

Ich sage es dir noch einmal, Tochter Meiner Eucharistie, es gibt kein größeres Opfer der Versöhnung als dieses!

Debora: Du bist mein Herr und mein Gott! Preis sei Dir, Allmächtiger Gott, Du der Heilige der Heiligen. Wie ich Dich liebe, eucharistischer Jesus!

Jesus: Du bist das Werk dieser großen Macht, Meine Debora, du Seele, die wie alle anderen durch Mein Leiden erlöst ist! Ja, wascht jede einzelne dieser bereits geretteten Seele rein, genau wie bei jeder Heiligen Messe.

O Meine Schäflein, entfernt euch nicht von Jenem, der euch so sehr liebt, und verzweifelt nicht! Für euch, die ihr an Meinem Leib glaubt und euch von ihm, ernährt, wird die Hoffnung nicht vergehen! Selig seid ihr, wenn ihr das Glück Meiner Mutter begreift, die bei jedem Heiligen Opfer neben dem Priester gegenwärtig ist. Sie beschützt ihn wie das kleine Kind im mütterlichen Schoß, und unterstützt ihn bei dieser heiligen Läuterung, die sich mitten unter Meinem Volk durch ihn und mit Meiner Gnade vollzieht!...

Danke, o Vater, der du deine Kinder durch Mich, deinen einzigen Sohn, und durch die reine Taube Maria liebst… So will Ich, dass auch ihr dem Vater dankt und Ihn um den Geist der Stärke für Meine geweihten Seelen bittet.

Meine Seelen, der Schmerzensschrei, der vom Baum des Kreuzes ausgeht, richtet sich an euch: betet für die Meinen, die kein Vertrauen in die Macht ihres geweihten Dienstes haben, damit sie zum Ursprung ihrer glücklichen Berufung zurückfinden, die sie empfangen haben, und damit sie wieder das Geräusch Meiner Schritte vernehmen können und fühlen, wie sanft Ich sie in ihrem Herzen liebkose!

Meine Tochter, du bist Mein priesterliches Lamm. Du sollst dein Wesen für jeden Priester der Erde aufopfern und in deinem Leib den Schmerz ihrer Verleugnung fühlen. Wenn sie sich von Meinen Lehren lösen, trennen sie sich von Meinem Geist – selbst wenn sie innerhalb Meines Hauses bleiben – und folgen dem Agenten der Verdammnis. Er weckt in ihnen die Gleichgültigkeit Meiner Eucharistie gegenüber, die sie manchmal mit einer so großen Ehrfurchtslosigkeit zu entweihen verstehen.

Aber Ich bin die Liebe, Meine Tochter. Gott ist die Liebe, und diese Liebe ist höher und größer als ein solcher Mangel an Einfühlungsvermögen und ein so großer Verrat. Meine Tochter, Ich liebe Meine Kirche, Ich liebe sie so sehr, dass Ich jeden Tag für sie sterbe.

Bringe Mir durch dein Opfer Meine Diener, drücke sie an das Herz Meiner Mutter, die sich dir in dieser prophetischen Zeit als Mutter des fortwährenden Opfers, als Mutter des Ewigen Ölbaums des Friedens und als Quelle eines Öls offenbart, das in einem Großteil der Sakramente für die heilkräftige Wirkung steht. Ich sage dir: bald werdet ihr alle die Zeichen Meiner Eucharistie sehen. An dem festgesetzten Tag werden die göttlichen Hostien aus allen Tabernakeln und aus allen geweihten Händen zum Himmel fliegen als Zeichen des Sieges dieses reinsten und erhabensten Sakramentes!

Meine gesegnete Tochter, ruhe dich jetzt aus. Wir werden später weitermachen. (Debora: In Wirklichkeit bin ich ebenso glücklich wie erschöpft.)

 

später:

Jesus: Die versöhnende Macht der Eucharistie teilt sich dir gerade mit… mein Frieden…

Debora: Ja, Herr ich komme (ich war gerade mit dem Abendessen fertig). Wie glücklich ich bin, dass Du immer bei mir bist, vor allem wenn es regnet, da ist die Verbindung inniger. (Es regnete in Strömen.)

Jesus: Mein Segen komme auf die ganze Welt herab! (Debora: Hier sehe ich die Heilige Jungfrau, die die Weltkugel in ihren Händen hält und sie ihrem Sohn hinhält. Ich sehe, dass der Herr Italien und Rom besonders segnet.)

Jesus: Meine Tochter, ich bin die entweihte Liebe!

Debora: Herr, im eucharistischen Sinn?

Jesus: Ja, ich will mit dir darüber sprechen. Ich werde mit dir über die Handkommunion sprechen.

Debora: Das freut mich. Jesus, viele Priester sagen dazu, dass die Zunge weniger rein ist als die Hände, also…

Jesus: Also ist in ihrem Kopf mehr Unkenntnis als graue Substanz! Meine Tochter, wenn Ich, der Heiligste, in euch einziehe, seid ihr vollkommen geweiht, und ich diskutiere nicht darüber, welcher Teil eures Leibes der heiligste für Meinen Empfang ist. Ich will den Menschen vor allem begreiflich machen, dass Ich diese ständigen Veränderungen der Normen verabscheue, die Ich aufgestellt habe. Und anderseits, wenn die Meinen zu einer bestimmten Zeit die Gewohnheit hatten, Meinen geweihten Leib durch das Brechen des Brotes zu empfangen, so will ich das heute nicht mehr. Wie oft hat der Apostel Paulus Dinge verändern müssen wegen der ständigen Sakrilegien! Er selbst bemühte sich, alles mit Achtung und in Anbetung zu vollziehen, denn er kannte genau die Größe, die Meine Kommunion vermittelt.

Heute ist der Mensch heikler, und der Böse weiß schon nicht mehr, was er noch erfinden könnte, um dieses Sakrament anzugreifen.

Seine erste Waffe ist der Glaube an eine größere Hygiene. Hütet euch vor seiner List! Man kann die Unermesslichkeit nicht mehr vom Abgrund unterscheiden! Wie viele Schändungen muss Ich doch erdulden, weil die Meinen erlaubt haben, dass man Mich durch die Handkommunion stiehlt! Wie unsagbar oft haben sie Mich durch diese Zugeständnisse dem Bösen geopfert!

Satan prüft die Menschen, und er hat die Herzen genau geprüft, damit er sie nach seinem Gutdünken gestalten kann, bis es ihm schließlich gelingt, das Sakrament der Liebe auszuschalten. Diese Kette des Todes muss unterbrochen werden!

Empfangt Mich würdig aus den Händen Meines Dieners, mit aller Mir geschuldeten Ehre direkt in den Mund, und bereitet Mir dann einen angemessenen Empfang in eurem Herzen. Ich will bei euch sein, aber vergesst nicht, dass Ich nicht einer von euch bin. Ich bin der fleischgewordene Gott und nicht ein Mensch, der sich vergöttlicht hat. Denkt daran, dass viele Meiner Freunde sogar ihr Leben für Mich, die unzugängliche und unberührbare, die unergründliche Eucharistie hingegeben haben.

Es ist unvermeidlich, dass der Feind durch dieses Handeln nicht alle Kämpfe gegen Mich verliert. Heutzutage werden die Meinen euch sagen: „Das ist alles nicht wichtig!“ Und ich werde neue Schändungen erdulden müssen.

Ich werde also mehr Tröster suchen. Es gibt Mittel, um dem Tier Einhalt zu gebieten, und Ich erlaube euch als das Heiligste Herz, sie zu vertiefen und zu Meiner Herrlichkeit zu gebrauchen, die sich in Kürze von einem Ende der Erde bis zum anderen ausdehnen wird. Wenigstens du, Meine liebe Tochter, sollst tun, was Ich dir sage.

Ich werde mit diesem Thema fortfahren, weil Ich glaube, dass es bei euch noch Menschen gibt, die leben, hören und in die Tat umsetzen!

 

28.11.1995

Jesus: Auf denn, meine Tochter, komm zu schreiben. Dies ist die Zeit des Sieges der Eucharistie, Meines Wahren Leibes, Meines Wahren Fleisches!

Debora: Ja Herr, ich komme. Worüber werden wir heute in Bezug auf die Eucharistie sprechen?

Jesus: Das Thema ist die gebührende Ehrfurcht, mit der Ich aufgenommen werden möchte: wie man sich dem Himmlischen Festmahl nähern soll.

- Das Erste was Ich wünsche, ist, dass euer Herz rein sein soll vom Schmutz der Sünde, und dies ist nur mit dem Sakrament der Beichte möglich. Es muss wahre Reue sein über die begangenen Sünden und jene, die man begehen wird: Die Absicht, aus ganzem Herzen, sie nicht mehr zu begehen und schließlich zu spüren, dass einem durch Meine Barmherzigkeit vergeben ist.

- Das Zweite ist ein inniges Gebet vor der Kommunion, um so ein liebevolles Opfer für die Heilung der Seelen darzubringen.

- Das Dritte ist Mein Empfang auf den Knien, unbedingt auf den Knien!

Debora: Aber Herr, einmal machte ich das bei den Kreuzträgern von Manduria und der Zelebrant begann wie am Spieß zu schreien.

Jesus: Ja, es ist genau so. Es ist der Satan, der sich entfesselt, da er selbst ähnliche Anweisungen in den Menschen geschaffen hat, um das Sakrament der Sakramente(59)  zerstören zu können. Ich sage dir, dass niemand von euch die Göttliche Hoheit stehend empfangen darf; zumindest sollt ihr als Zeichen dafür, dass ihr Mich als König und Retter anbetet, die Knie beugen. Gib du, zumindest du, als vollkommene Schülerin dieses Beispiel.

Debora: Aber Herr, sie werden das niemals annehmen.

Jesus: Das ist nicht wichtig, gib zu verstehen, dass der „Ich-bin-da“(60)  so spricht und nur er weiß, wohin dieser Ungehorsam führen könnte. Ich bin es, der heilige Arzt, der Ich mit Meinen heiligen Händen wirke, aber ihr sollt den Schatz nicht in den Händen empfangen! Ich sprach: „Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist.“(61)  Ich sagte nicht: „Ich bin die Frucht der natürlichen Ernte.“

Ich bin das geistige Brot und möchte so empfangen werden, wie es Meine Mutter durch die heiligen Bilder zeigte: die Hände gefaltet, in der Haltung eines innigen Gebets!

Es gibt keinen Engel, der beim Akt des Mich Empfangens stehen bleiben würde. Haltet ihr euch also für größer als die Engel? Nein, das erhabenste Gebet, das ihr darbringen könnt, ist genau diese Geste der Demut und des Niederfallens am Fuße meines heiligen Altars. Ich werde nicht mehr lange diese Unausgeglichenheiten tolerieren: Zu viel Verwirrung herrscht in Meinem Haus! Doch durch das Werk Meiner Hände werdet ihr in wenigen Tagen so große Zeichen und Wunder sehen, dass ihr versteht, welche Ungerechtigkeiten vorgeherrscht haben! Ich vermehre gerade das Wunder des Brotes in vielen Seelen.(62)  Mein Brot wird sich in all seiner Allmacht zeigen!

Debora: O Herr, wie sehr wünsche ich, dass auch ich dieses Brot aus Deinen Händen empfange!

Jesus: Ist es ein Herzenswunsch, erfüllt vom Geist der Anbetung und der Sühne?

Debora: Ja

Jesus: Dann bereite dich also vor und benachrichtige alle davon, dass ich, die Liebe, bald bei deinen öffentlichen Erscheinungen noch dieses Zeichen setzen werde, aber denk dann daran, die Zunge weit herausgestreckt zu halten, und dann werden es alle sehen. Die ganze Welt wird daran teilhaben. Hilf mir, die Sünder zu retten.

Doch danke nun dem Vater für so viel Barmherzigkeit. Wiederhole mit mir:

Danke, Vater, für all Deine guten Taten,

Dir seien der Ruhm und die Ehre in Ewigkeit.

Amen.

Ich segne dich. Der „Ich-bin-da“ hat zu dir gesprochen!

 

Etwas später, um 14.15 Uhr, weinen die kleine Muttergottesstatue von Fatima und das Bildchen der Muttergottes des gesegneten Ölbaums (welches am Tag davor Öl verströmt hatte) Blutstränen.

 

(59)  Der Priester mag einem Dekret gehorchen, doch dieses Dekret kann vom Höchsten nicht gern gesehen sein.

(60)  Ex 3,14

(61)  Joh 6,51

(62)  Hier bezieht er sich auf das Eucharistische Wunder, das sich mehrere Male auf Deboras Zunge ereignete.

 

(Gemäß den päpstlichen Vorschriften werden diese Botschaften bekannt gegeben, ohne dem Urteil der römisch-katholischen Kirche vorgreifen zu wollen.)

 

29.12.1995

Maria: Der Name des Herrn sei verherrlicht.

Meine Tochter, heute will ich, dass du die Knospe betrachtest, die seit langer Zeit erwartet und von den Propheten Gottes als Vorbild des Lebens und als reine und durchsichtige Quelle angekündigt wurde, die das Heil schenkt.

Hier auf Erden ist für jeden von uns mein ganz kleines Kind geboren, und in der Dunkelheit ruht die Sonne, die in die Finsternis der größten Verwirrung hineinstrahlt. Du sollst dieses Wort in mir, der reinsten Inkarnation, anbeten, in der die Herrlichkeit des Allmächtigen gezeugt wurde, und die sie unter dem heiligsten Namen Jesu, meines Herrn und Sohnes, zu euch bringt. Du sollst seinen Gehorsam und sein süßes, liebenswertes Gesicht anbeten und betrachten, das sich aus göttlicher Gunst von dem zudringlichen menschlichen Auge entdecken lässt.

Er ist geboren, und ich schenke ihn euch für diese Zeiten, die immer dunkler werden und immer weniger von Gott erfüllt sein werden. Diese Gabe geht von meinem Herzen aus, damit ihr, Völker der Erde, stark und siegreich seid, die ihr jetzt vom Hass und der Rachsucht beschmutzt seid. Lasst euch in diesen Tagen der göttlichen Barmherzigkeit von dem lieblichen Blick des kleinen Kindes wiegen, des höchsten Geschöpfes Gottes, an den die ganze, siegreiche Kirche folgendes Gebet richtet: „Retter, komm in die Welt!“

Liebe Tochter, an diesem Weihnachtsfest tretet ihr in die Zeiten ein, die ich euch schon vorhergesagt habe, und von jetzt an werdet ihr euch ernsthaft meiner mütterlichen Liebe weihen, die das einzige Heil ist, um die schlimmen Ereignisse zu überstehen. Ich stehe hier an der Tür eurer Herzen und warte auf den, der bereit ist, mit mir die Tränen Jesu abzuwischen. Ihr sollt das Tuch werden, das meine bitteren und grausamen Tränen abwischt! Entdeckt meine Botschaften neu, und haltet wie tapfere Kinder durch auf dem Weg, den ich euch mehrmals vorgegeben habe: lasst uns zusammen die Würde des Menschen wiederherstellen! Habt Mut, arbeitet voller Liebe und mit gutem Willen.

Ich bin Maria, eure Mutter, und ich segne euch. Bis bald, Shalom, Shalom, Shalom!